Bezeichnungen deutscher Fernsehsender

ARD

Kurzform für „Gemeinschaftsprogramm der ARD”
Offiziell wird der Name seit 1997 nicht mehr verwendet.
Weitere Bezeichnungen: „Deutsches Fernsehen”, „Erstes Deutsches Fernsehen”, „Das Erste”.
Mitglieder: BR, DFF (1990-1991), HR, MDR (seit 1992), NDR, ORB (1992-2003), RB, RBB (seit 2003), SDR (bis 1998), SFB (bis 2003), SR, SWF (bis 1998), SWR (seit 1998), WDR.

arte

Association Relative à la Télévision Européenne, Vereinigung bezüglich des europäischen Fernsehens.
1992 als deutsch-französisches Gemeinschaftsprojekt in Betrieb gegangen.

Bayerisches Fernsehen

offizielle Bezeichnung des Dritten Programms für Bayern, wobei diese Bezeichnung nie in den Logostempel Einzug erhielt.
Als Logo wird das Signet des Bayerischen Rundfunks verwendet, eine Zeitlang auch mit drei zusätzlichen Kästchen, die das Programm als Drittes kennzeichnen sollten.

BR-alpha

kurz: BR-α, 1998 als Bildungskanal gestartet und damit das letzte Angebot, das noch analog gestartet ist.
2014 gibt es eine große Umstrukturierung, bei der auch das „BR” aus dem Namen verschwindet.

Bremer Fernsehen

von 1980 bis 2003 das Regionalfenster von Radio Bremen im Ersten
zuvor Übernahme des NDR-Fensters; danach Aufbau von Radio Bremen TV, wobei das NDR Fernsehen den Rahmen bereitstellt.

Channel 21

2009 aus dem RTL Shop hervorgegangen

Children's Channel

Experimentelles Design von The Children's Channel ca. 1990/1991

CNN

Abkürzung für „Cable Network News” zugegebener Maßen in diese Liste schwer einzusortieren
1980 Start des amerikanischen Vorbilds
1985 Start der internationalen Version
1991 Einspeisung in deutsche Kabelnetze
nicht datiert: deutsches Fensterprogramm unter dem Namen „CNND” (inzwischen aufgegeben)

Comedy Central

2007 aus „VIVA Plus” hervorgegangen
2008 Kanalwechsel und Teilung mit „Nick” (später: „Nickelodeon”)
2014 erneuter Kanalwechsel, diesmal Kanalteilung mit „VIVA”

Das Erste

Seit 1997 die Bezeichnung des „Ersten Deutsches Fernsehens”

Das Vierte, Das 4.

2005 auf dem Sendeplatz von NBC gestartet. Logo: gelborangener Kreis mit drei halblangen und einem durchgehenden senkrechten Streifen.
2009 ein neuer Anlauf mit einem anderen Betreiber und neuem Logo: Zahl 4 mit 3D-Effekt, leicht gedreht mit einem Punkt auf dem rechten Ende des waagerechten Balkens.
2013 war das letzte Jahr mit diesem Konzept und diesem Namen.

Deutsches Fernsehen

Offizieller Name des „Gemeinschaftsprogramms der ARD” von 1954 bis 1984

DFF

Abkürzung für „Deutscher Fernsehfunk”. Die Abkürzung wird erst 1989 geläufig und bezeichnet die Programme DFF1 und DFF2.
1990 wird DFF1 in das „Erste Deutsche Fernsehen” integriert, DFF2 wird zur „Länderkette”. Diese war als Übergang zu einem O3 vorgesehen, das so nie umgesetzt wurde.
Zum Jahreswechsel 1991/1992 wurden die Aufgaben an MDR, NDR, ORB und SFB übergeben.

Disney Channel

Der Free TV-Kanal übernahm 2014 den Programmplatz von „Das 4.”

3sat

1984 von ZDF, ORF und SRG als Satelliten- und Kabelprogramm gestartet
1990/1991 Beteiligung des DFF
1993 Beitritt der ARD.
Die 3 steht für die drei Länder Deutschland, Österreich und Schweiz.
Die ersten drei Mitglieder wurden anfangs im Vollbildlogo mit einem Dreieck symbolisiert, später ruhte diese Symbolik.
Mit dem Beitritt der ARD wurde ein Turm aus vier Kästchen vor dem Schriftzug „3sat” zum Mitgliedersymbol, 2003 wurden sie durch ein rotes Quadrat hinter der 3 ersetzt.

DSF

Abkürzung für „Deutsches Sportfernsehen”, 1993 aus „TELE 5” hervorgegangen. Enthielt bis zum Start von RTL2 auch noch Inhalte, die nichts mit Sport zu tun haben.
2004 schlich sich ein Doppelpunkt in die Bezeichnung ein (D:SF).
2010 erfolgt die Umbenennung in „Sport 1”.

Eins extra

kurz 1+ oder extra, digitaler Spartenkanal der ARD mit Schwerpunkt Information, geführt vom NDR.
1997 gestartet, 2012 in „tagesschau24” umbenannt.

Eins Festival

kurz 1* oder festival, digitaler Spartenkanal der ARD mit Schwerpunkt Unterhaltung, geführt vom WDR.
1997 gestartet, 2016 umbenannt in „ONE”.

Eins Muxx

kurz 1˟, digitaler Spartenkanal der ARD mit Schwerpunkt zeitversetzte Ausstrahlung, geführt vom SWF (seit 1998 SWR).
1997 gestartet, 2005 in Eins Plus umbenannt.

1 PLUS

1986 die Antwort der ARD auf 3sat und 1993 mit dem Beitritt der ARD zu 3sat aufgegeben.
Grund für 1 PLUS waren die rechtlichen Schwierigkeiten, die eine direkte Aufschaltung des „Ersten Deutschen Fernsehens” mitgebracht hätte.
Diese wurden aber im Laufe der Zeit abgebaut und mündeten in der Entscheidung, das „Erste Deutsche Fernsehen” auf die Satellitenfrequenz von 1 PLUS zu schalten.

Eins Plus

kurz plus, seit 2005 Nachfolger des Programms Eins Muxx.
2016 abgeschaltet.

Erstes Deutsches Fernsehen

Offizieller Name des „Gemeinschaftsprogramms der ARD” von 1984 bis 1996, setzt an die Tradition als 1. Programm an.

euronews

paneuropäischer Nachrichtensender in mehreren Sprachen, darunter auch deutsch
ansässig in Ecully, einem Vorort von Lyon
gestartet 1993

Eurosport

1989 als Sportfenster im Sky Channel gestartet und im Laufe der Zeit weiter ausgeweitet.
1991 kam es zur vorübergehenden Abschaltung, um rechtliche Fragen zu klären.

Fernsehen der DDR

1952 als „Deutscher Fernsehfunk” gestartet, von 1969 bis 1989 „Fernsehen der DDR” genannt.
Es gab anfangs ein, später zwei Programme, gekennzeichnet als DDR1 und DDR2.

hr Fernsehen

auch als „Hessen Fernsehen” oder „Hessen 3” bekannt

HSE24

1995 als H·O·T (Home Order Television) gestartet
2001 in HSE24 (Home Shopping Europe - 24 Stunden) umbenannt

III

Kennzeichnung der Dritten Programme. Unabhängige Sendefolgen mit vorangestelltem Buchstaben:
B=Bayern, H=Hessen, N=Nord, S=Südwest und W=West (ohne Gewähr).
Gruppierungen: Nord = NDR+RB+SFB und Südwest = SDR+SR+SWF.
Im Laufe der 80er Jahre wurden die Kürzel durch Logos ersetzt, wobei die meisten in irgend einer Form die Zahl 3 darstellten.
1992 startet der Trend weg von der 3 als Teil der Bezeichnung. Berlin wechselt sogar zur 1 (B1) und löst sich gleichzeitig aus der Nordkette.

JSTV

Abkürzung für Japan Satellite Television
ein von London aus operiernder japanischer TV-Kanal mit Inhalten von NHK und FNN
Die analoge Kabeleinspeisung erfolgte auf dem Kanal von Lifestyle. Zeitweise war auch The Children's Channel zu sehen.
1990 gestartet
1992 Beendigung der analogen Kabelverbreitung

Kabel eins

1992 als „Der Kabelkanal” gestartet. Das Logo zeigt zwei abgewinkelte blauviolette Balken, die einen Kanal stilisieren, dazwischen verlaufend eine rotviolette Linie, die das Kabel symbolsiert. 1993 wurde das Blauviolett durch Türkis ersetzt, um auch vor dem neuen Standardhintergrund einen Kontrast zu bieten.
1994 wurde das Programm in „Kabel 1” umbenannt und erhielt auch ein neues Logo: eine einwindige Spirale, deren Mittelteil die Zahl 1 formt.
Seit 2005 ist die Spirale nur noch zu erahnen. Dafür erhielt das Logo zunächst eine runde Hintergrundscheibe, die 2008 durch eine rechteckige ersetzt wurde.
Auch wird „kabel eins” ab 2005 klein und ausgeschrieben.

KI.KA

Kinderkanal von ARD und ZDF, Sendestart 1997.
Anfangs gab es noch Übernahmen aus den Programmen „Das Erste” und ZDF. Diese fielen ab dem Jahr 2000 weg.

Lifestyle

Logo: dreifarbiger Schmetterling (Bildlink)
1985 gestartet
1990 Einspeisung in deutsche Kabelnetze
Kanalteilung mit JSTV und The Children's Channel
1993 Einstellung des Programms

MDR Fernsehen

Der MDR löste 1992 den DFF in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ab. Das Programm hat sich nie als „Drittes” bezeichnet.
Von 1995 bis 2012 gab es die „Länderzeit” anstelle der Regionalprogramme von 19.00 bis 19.30 Uhr analog über Satellit.

MTV

Abkürzung für Music Television
1981 Start des US-Vorbilds
1987 Start des europäischen Ablegers
1989 Listung des Programms in Fernsehzeitschriften
1999 Start von MTV Central, aus dem MTV Germany wurde
2011 Ausstieg aus dem Free TV.

MTV 2 Pop

löste 2001 das Programm VH-1 ab und wurde 2005 zu „Nick”

musicbox, Music Box

ein deutscher und ein englischer Musikkanal, die neben dem Namen auch inhaltliche Ähnlichkeiten aufwiesen.
Beide sind 1984 gestartet.
1987 wurde die englische Music Box in den Super Channel umgewandelt.
1988 wurde die deutsche musicbox zu TELE 5.

NBC

europäischer Ableger des amerikanischen NBC. Logo: sechssegmentiger Regenbogenpfau.
1994 übernahm NBC den „Super Channel” und betrieb diesen als „NBC Super Channel” weiter.
Im Laufe der Zeit fiel der Namensanteil „Super Channel” weg. Eine genaue Datierung liegt nicht vor.
2005 wurde das Programm „NBC” durch „Das Vierte” ersetzt.

N3

Drittes Programm der Nordkette, Bezeichnung verwendet von 1989 bis 2001.
beteiligt: NDR, RB und bis 1992 SFB, von 1993 bis 1997 Zusammenarbeit mit dem ORB.

NDR Fernsehen

Nachfolger von N3 ab 2001. Beiträge von Radio Bremen wurden bis 2013 noch gesondert gekennzeichnet.

9Live

Call-In-Sender von 2001 bis 2011 und Nachfolger von tm3
Auf dem Satellitenkanal folge später der Sender „SAT.1 GOLD”, zwischenzeitlich wurde „SIXX” aufgeschaltet.

Nick, Nickelodeon

1995 unter dem Namen Nickelodeon gestartet
Ende 1996 Frequenzwechsel wegen des bevorstehenden Starts des Kinderkanals (später: KI.KA)
1998 abgeschaltet
2005 Neustart als „Nick” anstelle von MTV 2 Pop
2008 Zusammenlegung mit „Comedy Central”
2010 Rückkehr des Namens „Nickelodeon”
2014 Rückkehr zum 24-Stunden-Betrieb

n-tv

1992 als Nachrichtensender gestartet
gehört seit 2002 zur RTL-Gruppe
Die Redaktion von n-tv arbeitete auch für CNND, ein deutsches Fensterprogramm im Rahmen von CNN, das inzwischen aufgegeben wurde.

N24

Im Jahr 2000 als Nachrichtensender der Pro7Sat1-Gruppe gestartet, heute autonom.
Der Schriftzug „N24” war immer Bestandteil des Logos, das anfangs aus einer Kugel bestand, unter der ein geschwungener Balken zu sehen war.
Der sollte vermutlich die schnelle Verbreitung der Nachrichten symbolisieren?
Als eigenständiger Kanal präsentiert sich N24 mit einem orangenen Quadrat als Markenzeichen.

NWDR

1948 eingerichtete Rundfunkanstalt für die sogenannte „Nordwestzone”, auf die Vorgeschichte sei hier nicht eingegangen!
1954 übernahm der SFB die Aufgaben in West-Berlin, 1955/56 erfolgte die Spaltung des restlichen NWDR in NDR und WDR.
Link: Wikipedia-Artikel

ONE

Ab 2016 Nachfolger von Eins Festival

ORB Fernsehen

Bei seinem Start 1992 war das ORB-Fernsehen das einzige ARD-Programm, dessen Senderlogo keine Schriftzeichen enthielt.
Der ORB löste in Brandenburg den DFF ab und ging 2003 im RBB auf.
Wie auch das MDR Fernsehen hat sich auch das ORB Fernsehen nie als „Drittes Programm” bezeichnet.

ORF

ursprünglich ÖRF, Österreichische Rundfunk GmbH

Phoenix

Ereigniskanal von ARD und ZDF, gestartet 1997.

Premiere

analoges Angebot von 1991 bis 2002, überwiegend codiert
auch als „Premiere 1” oder „Premiere World” gekennzeichnet.

Pro sieben

1987 als „Eureka” gestartet, 1989 reformiert und umbenannt, seitdem als „PRO7” geläufig. Das damalige Logo erinnert an eine eckige Büroklammer, deren Enden die Zahl 7 formen.
1994 erhält „Pro sieben” (fortan ausgeschrieben) ein neues Logo, das ein wenig an ein Bügeleisen erinnert.

Pro sieben Maxx

2013 gestarteter Ableger von Pro sieben

QVC

Abkürzung für Quality, Value, Convenience (Qualität, Wert, Bequemlichkeit).
1986 Start des US-Vorbilds
1996 Start des deutschen Ablegers

Radio Bremen TV

kurz: RBTV, Wiederbelebung des Bremer Fernsehens im Rahmen des NDR-Programms und Nachfolger des Bremer Fensters auf N3.
Sendungen im gemeinsamen Programm von NDR und RB wurden bis 2013 durch Doppellogo gekennzeichnet.

RBB Fernsehen

Der RBB ging 2003 aus der Fusion von ORB und SFB hervor, zunächst noch mit getrennten Angeboten für Berlin und Brandenburg, aber 2004 war die Zusammenlegung abgeschlossen.

RTL Plus, RTL Television

1984 als deutschsprachiger Ableger von RTL unter dem Namen „RTL Plus” gestartet, zunächst nur in Reichweite des Senders Dudelange.
1985 beginnt bundesweit die Einspeisung in die Kabelnetze.
1988 zieht RTL Plus nach Köln und wird damit zweifelsfrei zu einem deutschen Sender.
Seit den späten 80er Jahren (regional unterschiedliche Aufschalttermine) wird RTL Plus auch terrestrisch verbreitet, ist im Gegenzug auch verpflichtet, Regionalprogramme anzubieten.
Der Zusatz „Plus” verschwand 1988 zunächst aus der Miniatur des Logos, später ganz aus dem Logo und 1992 ganz aus dem Namen. Eine Zeit lang wurde stattdessen der Zusatz „Television” verwendet.
Logos:

RTLNITRO

ein weiterer RTL-Ableger, 2012 gestartet.

RTL Shop

Nach H·O·T und QVC der dritte Teleshopping-Sender in Deutschland
2001 gestartet, 2009 in „Channel 21” umbenannt

RTL2, RTL II

1993 geht der zweite RTL-Kanal (RTL2) an den Start und übernimmt anfangs auch die Nachfolge des weggefallenen TELE 5. Das Senderlogo wird links oben eingeblendet.
1996 gibt sich RTL2 ein neues Logo, bei dem die Buchstaben aus zwei abgerundeten rechten Winkeln und einem T-Stück geformt werden.
Seit 1999 besteht das Logo aus zwei senkrechen Balken, die einem Kreis eingeschrieben sind. Lediglich einige Details wurden im Laufe der Zeit verändert. Dazu gehört auch die Positionierung: links oben, rechts oben, rechts unten.
Das Kinderprogramm hatte von 1999 bis 2010 ein abgewandeltes Logo.

SAT.1

1984 als Programmgesellschaft für Kabel- und Satellitenrundfunk (PKS) gestartet
1985 in „SAT.1” umbenannt. Markenzeichen wurden die verschiedenfarbigen Segmente, die anfangs einen Strahlenkranz, später einen Ball formten.
2004 wurde die Mehrfarbigkeit abgelegt.
Seit den späten 80er Jahren (regional unterschiedliche Aufschalttermine) wird SAT.1 auch terrestrisch verbreitet, ist im Gegenzug auch verpflichtet, Regionalprogramme anzubieten.
Logos:

Screensport/Sportkanal

1984 als britisches Programm gegründet
1987 an WHSTV übergeben
1989 Start des deutschsprachigen Dienstes
1993 Bestimmung von Eurosport als rechtlicher Nachfolger und Einstellung von Screensport

SIXX

gehört zur SevenOne Media Group (Pro sieben, SAT.1) und startete 2010.

SKY Television

1982 als niederländisches Programm gestartet, ab 1984 „Sky Channel” genannt und Einspeisung in die deutschen Kabelnetze.
1989 nach Großbritannien umgezogen und auf dem Wege, vom neu geschaffenen Programm „Eurosport” verdrängt zu werden.
Statt des „Sky Channel” wurde zunächst ein Auszug aus „Sky One” plaziert, der schließlich durch „Sky Europe” ersetzt wurde.
1991 kam es zum Bruch, und „Sky Europe” wurde eingestellt.

Sport 1

2010 durch Umbenennung aus dem Deutschen Sportfernsehen hervorgegangen

SR Fernsehen

ging 1998 aus „Südwest 3 Saar” hervor

SRG

Schweizerische Rundfunkgesellschaft, tritt heutzutage mit dem Zusatz „SSR” (Société Suisse de Radiodiffusion) auf.
Die Fernsehprogramme enthalten je nach Sprachregion die Kürzel SRF (Schweizer Radio und Fernsehen), RTS (Radio Télévision Suisse, vormals TSR (Télévision Suisse Romande)) oder RSI (Radiotelevisione svizzera di lingua italiana, vormals TSI (Televisione della Svizzera Italiana)).

Super Channel

Von 1987 bis 1993 trat Super Channel als eigenständige Marke auf.
Als Cornerlogo wurde zuerst der Schriftzug SUPER verwendet, später ein schattierter gelber Kreis mit schwarzer Umrandung und eingeschriebenem rotem S und ein rechtsseitig offener, sich scheinbar herumwindender Ring für den Buchstaben C, quasi ein Sybol für die Buchsabenkombination SC. Schließlich ein zweizeiliger Schriftzug „S U P E R   CHANNEL” mit einer waagerechten Trennlinie zwischen den Zeilen.

Super RTL

1995 als drittes Programm der RTL-Gruppe Deutschland gestartet

SWR Fernsehen

ging 1998 aus „Südwest 3 Baden-Württemberg” (SDR/SWF) und „Südwest 3 Rheinland-Pfalz” (SWF West) hervor.
Die Länderteilungen blieben und wurden fortan mit BW bzw. RP markiert.

tagesschau24

seit 2012 Nachfolger des Programms Eins extra

TELECLUB

meist codiertes Programm, mit einzelnen „offenen” Beiträgen 1989 gestartet
1991 deutsches Angebot durch „Premiere” ersetzt

TELE 5

1988 aus der „musicbox” hervorgegangen, 1993 durch das „Deutsche Sportfernsehen” (DSF) abgelöst.
Betrachtet man den Verbleib der Inhalte, können sich noch mehr Programme als Nachfolger des alten TELE 5 betrachten.

Beim alten TELE 5 gab es auch noch eine unterschiedliche Positionierung des Logos:
Anfang 1988 und Ende 1992: generell links oben
Spartenkennzeichnung 1989-1992: Spielshow, Mittagsmagazin und 19-Uhr-Serie - rechts unten, Sport - rechts oben, sonstiges Programm - links oben
Ferienprogramm 1989/1990: tagsüber - rechts unten, abends bis morgens - links oben.

Ab 2002 gab es ein neues TELE 5, quasi als Ersatz für das in einen Call-in-Kanal umgewandelte tm3.
2005 erfolgte eine Neuausrichtung, wodurch außer dem Namen nichts mehr an das alte TELE 5 erinnert.
Logos:

The Children's Channel

auch TCC oder CC
existierte von 1984 bis 1998
fand seine Aufmerksamkeit vor allem durch die Kanalteilung mit Lifestyle und JSTV (1989-1993)

tm3

kurz für: Tele München Projekt 3
ursprünglich als „Frauensender” konzipiert, wurden im Laufe der Zeit weitere Zielgruppen erschlossen und schließlich das Programm komplett umstrukturiert.
1995 Sendestart
2001 Umwandlung in einen Call-In-Sender und Umbenennung in „9Live”

TV5

Programm in französischer Sprache für die Satelliten- und Kabelverbreitung, heute mit dem Zusatz „monde” (Welt).
Heutzutage gibt es mehrere Fassungen (Quelle: TV5-Website): France Belgique Suisse, Europe, Afrique, Maghreb Orient, États-Unis und Amérique Latine.

VH-1

Abkürzung für „Video Hits Number One”
1995 gestartet, 2001 durch MTV 2 Pop abgelöst

VIVA

laut Wikipedia die Abkürzung für Videoverwertungsanstalt
Das Logo besteht aus vier gleichseitigen Dreiecken, von denen eine Spitze jeweils nach unten oder oben zeigt.
1993 Sendestart
2005 von MTV Networks (Viacom) übernommen
2011 Neuausrichtung als Ersatz für das ins Pay TV gewechselte MTV
2014 Reduzierung des Programmumfangs und Kanalteilung mit Comedy Central

VIVA Plus

2002 Nachfolger von VIVA zwei
2007 in Comedy Central umgewandelt

VIVA zwei

Das Logo bestand aus einem Kreuz, breiter als hoch, meist mit anhaftendem Rechteck im vierten Quadranten
1995 gestartet, 2002 in VIVA Plus umbenannt

VOX

lateinisch für „Stimme”, 1993 als Fernsehprogramm gestartet.
Der vom 4. bis 24. Januar 1993 stattgefundene Probebetrieb wird in vielen Bilanzen nicht erwähnt.
Seit 1999 gehört VOX zur RTL-Gruppe.

WDR Fernsehen

auch „Westdeutsches Fernsehen” (wdf) oder „West 3” genannt, Programm aus und für Nordrhein-Westfalen

WHSTV

Abkürzung für William Henry Smith Company Television Branch
Betreiber der Kanäle Lifestyle und Screensport, die beide 1993 eingestellt wurden

Yep!

sollte ursprünglich als eigenständiger Kanal starten, wurde aber nur als Programmfenster von Pro sieben Maxx verwirklicht.

ZDF

Abkürzung für „Zweites Deutsches Fernsehen”, seit 2001 auch als 2DF abgekürzt.

ZDFdoku

auch ZDFdokukanal, digitales Spartenprogramm des ZDF mit Schwerpunkt Dokumentationen.
2000 gestartet, 2009 durch zdf_neo ersetzt. Seitdem ist ZDFinfo für Dokumentationen zuständig.

ZDFinfo

bis 2011 auch ZDFinfokanal, digitales Spartenprogramm des ZDF mit Schwerpunkt Information.
1997 gestartet. Markantes Zeichen waren die 15-minütigen Themenblöcke, die von 2006 bis 2011 aber nach und nach aus dem Programm verdrängt wurden.

zdf.kultur

Nachfolger des ZDFtheaterkanals ab 2011. Seit 2013 ist eine Aufgabe das Programms im Gespräch, 2016 erfolgt der Vollzug.

ZDF Musikkanal

Laut Wikipedia 1984 als eigenständiges Programm gestartet und von 1989 bis 1993 Bestandteil von 3sat.

zdf_neo

seit 2009 Nachfolger von ZDFdoku, mit einem völlig anderen Konzept.

ZDFtheaterkanal

digitales Spartenprogramm des ZDF (nicht über DVB-T)
1999 gestartet, 2011 durch zdf.kultur ersetzt